Kajakfahren auf dem Inniscarra-Reservoir

Die letzten Tage ist etwas unglaubliches passiert. Das Wetter in Irland wird besser! Über eine Woche ohne Regen, kaum Wolken und “hohe” Temperaturen. Die Chance muss man einfach ergreifen. Praktischerweise ist das Inniscarra-Reservoir quasi ums Eck, 20 Minuten Fahrt mit dem Auto und es gibt einen Kajakverleih.

Vor zwei (oder drei?) Jahren habe ich einen Kajak-Kurs gemacht und den Umgang mit einem Seekajak gelernt. Heute bin ich in einem Sir-On-Top-Kajak gefahren aber zum Auffrischen war das schon ganz ok. Die komplette Ausrüstung kann man sich von Lee Valley Harbour leihen und wenn man keine Ahnung hat wie man so ein Kajak bewegt gibts auch die entsprechenden Kurse. Gut ausgerüstet gings dann los.

ready

Das Reservoir bedeckt eine Fläche von ca. 530 Hektar es gibt also genug Routen und es dürfte kaum langweilig werden. Ich habe mich dazu entschieden zum Schloss von Carrigadrohid zu paddeln, das ist ca. eine halbe Stunde einfach und zum Anfang gut machbar. Hier mal ein paar Eindrücke vom Wasser aus.

Ich hoffe dass das Wetter weiterhin so gut bleibt, wenn alles klappt nächstes Wochenende werde ich die nächste Fahrt planen. Falls Aktivsport nicht so deins ist, es gibt auch Motorboote zum Mieten, komplett mit Angelausrüstung.

 

Martin

17. April 2016

Martin

Wer hätte das gedacht, da blinzelt man einmal kurz und schon sind wieder zwei Monate ohne Blogpost vergangen…

Nicht dass es viel zu berichten gäbe im Moment, aber ein bisschen was Neues gibts dann doch. Ich habe beschlossen die Fotografie erstmal beiseite zu legen. Irgendwie fehlt mir im Moment die Verbindung und ich weiß nicht recht wohin mit der ganzen Sache. Ich sehe viele inspirierende Bilder von anderen Fotografen und gerade in letzter Zeit bin ich mir klar geworden dass ich kaum eine Ahnung habe was ich damit machen will. Mit der Zeit wird sich das bestimmt geben.

Mittlerweile habe ich mich unserer Gartenhütte gewidmet und bin dabei es gemütlicher zu machen damit ich an anderen Projekten arbeiten kann. Ich denke ich werde wieder mit elektronischen Basteleien anfangen und endlich den Lötkolben und Arduino benutzen die seit Jahren bei mir herumliegen. Im Moment ist die Hütte noch eine Baustelle, aber das ist im Endstadium. Noch ein bisschen verspachteln, Tischplatten befestigen und streichen und es kann losgehen.

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Wie man Sternenspuren fotografiert – eine Einführung

Nachdem das ganze Getue um den „Superblutmond“ rum ist kann ich das nächste Projekt in Angriff nehmen. Während des letzten Urlaubs in Polen wollte ich eigentlich die Perseiden fotografieren aber da meine Ausrüstung nicht gut genug war (soll heißen: kein schnelles Weitwinkelobjektiv). Die andere verfügbare Option waren Sternenspuren.

Nachdem ich mich ein bisschen ins Thema eingelesen habe, dachte ich ich hätte alles. Aber schaun wir uns mal das Ergebnis an:

starsfails

Während “die Kamera nach oben richten und mehrere Aufnahmen machen” recht einfach erscheint ist die Realität wie immer etwas anders.

Ich habe ein paar Fehler gemacht die du einfach vermeiden kannst wenn man darauf achtet. Was schief gelaufen ist:

  • Es ist komplett unscharf. Nicht dass es nur ein paar unscharfe Bereiche wären, das ganze Bild ist verschwommen. Um Objektivbeschlag vorzubeugen habe ich ein Handtuch ums Objektiv gewickelt, das hat womöglich den Focusring ein bisschen gedreht.
  • Lichtverschmutzung ist sichtbar. Das hätte man einfach vermeiden können wenn ich einen anderen Platz gewählt hätte, aber das war keine Option. Es ist nicht das schlimmste was passieren kann und wenn es nicht zu stark zu sehen ist kann es auch akzeptabel sein.
  • Unterbrochene Spuren. Das ist besonders auf der rechten Seite zu sehen. Diese stammen von fehlenden Bildern die ich entfernen musste da ich in meiner unendlichen Weisheit das Objektiv mit eingeschalteter Kopflampe vom Beschlag gereinigt habe.

Nachdem das geklärt wäre schaun wir uns mal an wie du brauchbare Ergebnisse bekommst.

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Martin

31. Januar 2016

Martin

Es ist soweit, ich bin gerade dabei das neue Layout fertigzustellen. Wenn alles klappt und die Funktionalität nicht zu viele Zicken macht wird alles Ende Februar fertig. Hier mal eine Vorschau:

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 16.21.38

Eine billige DIY-Lösung gegen Objektivbeschlag

Ein Problem auf welches ich gestoßen bin als ich die Langzeitbelichtungen draussen gemacht habe ist der Objektivbeschlag. Sobald die Temperatur des Objektivs unter der Aussentemperatur liegt kondensiert die Feuchtigkeit am Glas und man bekommt wunderbar verschmierte Fotos. Verschiedene Lösungen reichen von einem zusammengelötetem Ring aus Wiederständen bis zu Fertiglösungen die dann richtig ins Geld gehen.

Mein Ziel war es eine einfache, billige und einfach zu bedienende Lösung. Hierbei bin ich auf USB-betriebene Schuheinlagen gestoßen. Für 5€ scheint das ja genau das richtige zu sein:

  • Zuschneidbar
  • Flexibel
  • Einfache Stromversorgung dank USB

Nach ca. 2 Wochen war die Bestellung da. Ich habe mir gleich zwei bestellt um ein Paar auseinanderzunehmen und mir das Innenleben genauer anzuschauen. Wie erwartet war es eine einfache, rechteckige Heizfolie. Bingo! Das macht den Zuschnitt sehr einfach.

Als Stromquelle dient ein 15.000 mAh Batteriepack den man normalerweise zum Laden von Handys etc. benutzt.

Die Befestigung ist auch denkbar einfach. Ein Gummiband hält die beiden Sohlen zusammen:

IMG_1748

Für den Batteriepack braucht es eine richtig stylische Lösung:

IMG_1749

Der Komplettaufbau:

IMG_1747

Getestet habe ich das Setup erstmals in Polen bei ca -14°C für vier Stunden. Kein Objektivbeschlag! Optimal.

Hier das Ergebnis:

hut2

 

Fazit: Für 5€ (falls man schon einen USB-Batteriepack hat) ist diese Lösung definitiv goldrichtig. Als nächstes muss ich ausprobieren wie das alles in Irland funktioniert, hier ist die Luftfeuchtigkeit wohl noch höher um diese Jahreszeit.